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Am 10. Juni bekamen wir per E-Mail eine Einladung zu einem Gesprächstermin vom Büro der Bezirksbürgermeisterin Richter-Kotowski für den 21. Juli 2020.

Diese Einladung haben wir gerne angenommen und auf unserem nächsten Bi-Gruppentreffen Anfang Juli unsere Fragen beraten, aus der wir eine Tischvorlage für das geplante Gespräch am 21.07.2020 gemacht haben, die wir Ihr am 16.7.2020 per E-Mail zugesandt haben.

Zu der Eingangsfrage muss man den Hintergrund kennen. Charles Landry, Autor des Buches „Creative Bureaucracxy“ und Mitinitiator des jährlichen Berliner „Creative Bureacracy Festival“ sagt: Für ein grundsätliches Umdenken in der Bürokratie und einer Abkehr vom Denken in veeralteten Verwaltungshierarchien, reicht eigentlich eine einzige Dienstanweisung an alle Mitarbeiter:innen in den Verwaltunge: Bitte beantwortet ab sofort alle Anfragen mit „Ja, wenn“ statt mit dem immer noch üblichen „Nein, weil“.

Beim „Nein, weil“ geht es meist nur um eine Erklärung der Nichtzuständigkeit, das berühmte Mikado der kollektiven Verantwortungslosigkeit, das wir als Bürgerinnen und Bürger bei vielen Anfragen an die Verwaltung erleben. Ein „Ja, wenn“ eröffnet Lösungsansätze, beschreibt Optionen der Mitwirkung, erklärt Abhängigkeiten und Zeitabläufe.

Leider herrscht in weiten Teilen unseres Bezirksamtes noch die alte „Nein, weil“-Mentalität.

Aber wir geben die Hoffnung nicht auf, dass auch unser Rathaus und unsere Bezirksverwaltung irgendwann anfängt, kreativer uns und unsere Stadt zu verwalten und vor allem auch MIT uns zu gestalten.